Der Begriff körperliche Behinderung bezeichnet eine dauerhafte Beeinträchtigung der körperlichen Funktionsfähigkeit, die dazu führt, dass bestimmte Bewegungen, Körperhaltungen oder körperliche Aktivitäten erschwert oder unmöglich sind.

Hier ist eine genauere Definition:

Eine körperliche Behinderung liegt vor, wenn aufgrund einer Schädigung des Stütz-, Bewegungs- oder Nervensystems die körperliche Leistungsfähigkeit dauerhaft eingeschränkt ist und dadurch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben beeinträchtigt wird.

Merkmale:

  • Ursachen: angeboren (z. B. Fehlbildungen, genetische Erkrankungen) oder erworben (z. B. Unfälle, Krankheiten, Amputationen, Lähmungen).
  • Dauer: in der Regel langfristig oder dauerhaft.
  • Betroffene Bereiche: Bewegungsapparat (Knochen, Muskeln, Gelenke), Sinnesorgane (z. B. Seh- oder Hörbehinderung kann körperlich mitbetroffen sein), oder das Nervensystem (z. B. bei Querschnittlähmung, Multiple Sklerose).
  • Folgen: Einschränkungen bei Mobilität, Selbstversorgung, Kommunikation oder Berufsausübung.

Abgrenzung:

Körperliche Behinderung unterscheidet sich von geistiger oder seelischer Behinderung, da sie primär den Körper betrifft – die geistigen Fähigkeiten sind in der Regel nicht beeinträchtigt.